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„Und dann kam der Stein…“
Dort beginnt die Geschichte, wie Bock auf Flow entstanden ist.
Über mich
Hi, ich bin Rainer – bergverrückt, ehrlich, und meistens irgendwo zwischen Gipfel und Tal unterwegs.
Im Winter steh ich im Eishockey-Tor, im Sommer brauch ich Weitblick, Höhenmeter und Akku. Mein EMTB ist mein Ausgleich zum Alltag – und mein Ticket zum Abschalten.
Flow. Freiheit. Frische Luft. Genau mein Ding.
Ich fahr meist allein, aber nicht einsam. Und wenn's passt, schließ ich mich gern Gleichgesinnten an – Hauptsache: der Berg ruft.
Ein harter Sturz hat mir mal gezeigt, wie schnell’s gehen kann. Und wie viel ein Helm, ein Dickkopf und die Leidenschaft bedeuten können. Die ganze Geschichte? Gibt’s im Blog.
Mit Bock auf Flow will ich nicht nur meine Touren zeigen, sondern beweisen: Echte Erlebnisse müssen nicht gefiltert sein.
Lust auf Höhenluft, Trails und ehrliche Eindrücke?
Dann klick dich rein – oder besser: Steig auf.
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Zwei Tage. Zwei Jahre. Ein Berg.
Warum das Matterhorn sein musste.
Zwei Tage. Zwei Jahre. Ein Berg.
Es gibt Berge, die muss man nicht erklären.
Man weiß einfach, dass man dort gewesen sein will.
Für mich war das Matterhorn so einer.
Der erste Tag in Zermatt begann anders als geplant.
Der Akku war da –
aber mir fehlte der Schlüssel, um ihn einzusetzen.
Also ging es ohne Unterstützung weiter.
Nicht ideal, aber machbar.
Ich kam an.
Verweilte.
Doch das Matterhorn blieb den ganzen Tag in Wolken verborgen.
Am zweiten Tag war ich wieder dort.
Gleiche Gegend.
Gleiche Bank.
Dieses Mal mit allem, was ich brauchte.
Ich folgte dem Tipp eines Einheimischen
statt der geplanten Route auf Komoot.
Der Weg wurde länger, ausgesetzter, holpriger.
Und irgendwann war klar:
Ich würde nicht dort ankommen, wo ich ursprünglich hinwollte.
Also drehte ich um.
Und saß wenig später wieder auf dieser Bank.
Diesmal mit freier Sicht.
Das Matterhorn stand da, in voller Pracht.
Und in diesem Moment war es egal,
welches Ziel ich nicht erreicht hatte
oder welche Route ich gefahren war.
Erst später wurde mir bewusst, warum mich genau diese beiden Tage so getroffen haben.
Ein Jahr zuvor – an genau diesen zwei aufeinanderfolgenden Tagen –
lag ich noch im Krankenhaus.
Am ersten Tag die OP der Schulter.
Am zweiten Tag durfte ich wieder nach Hause.
Aufbruchstimmung.
Ein Jahr später wieder zwei Tage hintereinander.
Wieder unterwegs.
Nicht perfekt.
Aber draußen.
Ich war nicht dort angekommen, wo ich ursprünglich hinwollte.
Aber genau dort, wo ich sein sollte.
Und vielleicht ist genau das der Flow.
Nicht alles zu erreichen,
aber wirklich dort zu sein.
Meer oder Berge?
Urlaub am Meer – kenn ich.
Und ja, verdammt… das hat was.
Wasser bis zum Horizont,
abschalten, runterkommen,
eine komplett andere Welt.
Aber dann gibt es Leute wie mich.
Die auf all das verzichten.
Warum?
Ganz einfach:
Die Berge.
Die Alpen.
Egal ob Allgäu, Ammergau,
Berner Oberland oder Dolomiten –
egal wo du bist:
👉 Es ist jedes Mal anders.
👉 Und jedes Mal aufs Neue beeindruckend.
Dort oben zu stehen,
die Welt plötzlich klein zu sehen…
unendliche Weiten.
Wie beim Meer –
nur anders.
Und wenn dich das einmal packt…
dann lässt es dich nicht mehr los.
Aber:
Die Berge verlangen Respekt.
Wenn’s zu viel wird,
dreht man um.
Und genau das ist keine Schwäche –
sondern Stärke.
Wenn man’s vergleichen will:
Die Gefahr am Berg
ist wie die Strömung im Meer.
Mit der richtigen Einstellung?
Beides kein Problem.
Am Ende entscheidet jeder selbst,
wo er seinen Urlaub verbringt.
Meiner?
Ich glaub… das ist klar 😄
Ein Kind jeder Jahreszeit
Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – mir kommt jede Jahreszeit gelegen.
Frühjahr:
Die Natur erwacht aus ihrem Schlaf. Alles sprießt, blüht, lebt wieder auf. Wenn man die Düfte der Blüten riecht, sieht, wie alles wächst, und spürt, wie der Winter langsam loslässt – einfach herrlich.
Sommer:
Lange, laue Abende. Grillen, die zirpen. Frisch gemähtes Gras, Heuduft, Sonne satt. Wenn die Tage endlos scheinen und überall Leben ist – dann zeigt sich die Natur von ihrer vielseitigsten Seite.
Herbst:
Die Tage werden kürzer, aber die Farben intensiver. Die Wälder leuchten, der Nebel legt sich mystisch über die Täler, die Luft wird klar, die Schatten länger. Es ist, als würde die Natur nochmal alles geben, bevor sie zur Ruhe kommt.
Winter:
Weniger Licht, weniger Farbe – und doch so viel Magie.
Ich liebe den Schnee. Wenn alles still wird, die Landschaft weichgezeichnet wirkt und bei jedem Schritt der Schnee unter den Füßen knirscht. Nachts, wenn Laternenlicht auf Schnee trifft, entsteht eine Atmosphäre, die man nicht beschreiben kann – man muss sie erleben.
Fazit:
Ich bin ein Kind jeder Jahreszeit.
Wenn man rausgeht und das aufsaugt, was um einen herum geschieht, wird man eins – mit der Natur, aber auch mit sich selbst.
Kein Platz für Winterdepression.
Denn wenn ich Flow haben will, dann find ich ihn auch.
Egal in welcher Form, egal zu welcher Zeit.
Er ist da – und wartet nur auf dich. ❄️🍂☀️🌸
Samstagsflow – diesmal im Doppelpack.
15,11,2025
Eine kleine Runde, ein großes Gefühl. Und ein Neffe, der langsam versteht, warum ich diesen ganzen Flow so liebe.
Der See war spiegelglatt, die Luft kühl – und plötzlich war da dieses Gefühl von Ruhe.
Ben stand neben mir, hat kaum was gesagt, nur geschaut.
Und ich dachte mir: Genau solche Momente braucht’s.
Für Ben war das kein Training, kein „Höhenmeter sammeln“.
Für ihn war’s einfach ein Tag mit seinem Onkel.
Und genau das hat die Tour besonders gemacht.
Langsam, entspannt, ohne Erwartung – einfach Zeit zusammen.
Und am Ende lag mein Bike da, als hätte es selbst kurz Pause gebraucht.
Ein ruhiger Spot, ein entspannter Ausflug – und einer dieser Tage, an die man gern zurückdenkt.
Nicht spektakulär.
Aber echt.
Wenn dir gefällt, wie ich unterwegs bin und du selbst einmal Berge, Aussicht und Flow erleben möchtest:
Mein Weg zum Winterflow
Biken – das hab ich für mich entdeckt.
Nicht perfekt, aber lernwillig. Und jedes Mal macht’s mehr Spaß.
(Wenn Spaß eine Skala hätte, wäre ich inzwischen im „Dauergrinsen“-Bereich.)
Dann kommt irgendwann der Herbst.
Leise. Mit bunten Blättern. Und mit dem subtilen Hinweis:
„Kumpel, die Bike-Saison verabschiedet sich so langsam…“
Im Winter übernimmt dann normalerweise meine alte Liebe: Hockey.
Energie rausballern, Adrenalin spüren, Puls hoch – das volle Programm.
Das begleitet mich schon ewig.
Aber jetzt kommt etwas Neues dazu.
Ich liebe Schnee.
Wirklich.
Nur – bei uns wird’s damit jedes Jahr… naja… kreativer.
Und genau in diesem Moment landet ein Erbstück vor mir:
Schneeschuhe.
Was soll ich sagen? Ich hab sie gesehen und wusste sofort:
Okay. Das wird was.
In Kombination mit meiner Bergliebe?
Kann ja nur eine Richtung geben:
Ich will im Winter in die Berge.
Nicht mit dem Bike.
Sondern zu Fuß.
Mit Schneeschuhen, durch unberührte Winterlandschaft, dorthin, wo es still ist.
Flow – nur in Weiß.
Vielleicht wird’s eine neue Leidenschaft.
Vielleicht wird’s einfach nur geil.
Vielleicht beides.
Fest steht:
Ich kann’s kaum erwarten, bis genug Schnee liegt, damit ich losziehen kann.
Raus. In die Berge.
In meinen Winterflow.
Wie alles begann - aus einer Tour wurde eine Geschichte
Ich bin einfach gern gefahren.
Allein. Mit dem Bike, dem Blick nach vorn – und dem Kopf frei.
Nach jeder Tour hatte ich Bilder, Videos, Eindrücke –
aber irgendwie nur für mich.
E-Biken war nie das große Thema in meinem Umfeld.
Kein „Hey, zeig mal her“, kein „Wo warst du diesmal?“
Irgendwann hab ich mich gefragt:
Warum eigentlich?
Vielleicht gibt’s da draußen Menschen,
die genau das sehen wollen.
Diese Aussicht.
Diesen Moment, wenn der Trail dich trägt.
Dieses Gefühl, dass der Kopf wieder frei wird.
Genau daraus entstand Bock auf Flow.
Nicht geplant, nicht perfekt – aber ehrlich.
Und wer glaubt, das war der Wendepunkt:
Das war nicht das Ende.
Das war der Anfang.
Wie alles begann – 14. März 2024 (Warm-Up)
Meine Zeitrechnung beginnt am 14. März 2024.
Dem Tag, an dem ich mein EMTB bekam.
Vorher?
Ein Biobike, ein paar Ausflüge, ein paar Fotos –
aber nichts, was mit dem zu tun hatte, was danach passieren sollte.
Mit dem EMTB hat sich alles verändert.
Plötzlich waren Distanzen möglich,
die ich vorher nicht im Ansatz angefahren wäre.
Plötzlich war „mal schauen, was da oben ist“
nicht mehr nur ein Gedanke, sondern ein Plan.
2024 war mein Warm-Up.
Mein Start in etwas, das ich zu der Zeit noch nicht benennen konnte.
Ich stand auf einmal an Orten, von denen andere träumen:
Drei Zinnen.
Pragser Wildsee.
Marchkinkele.
Spullersee.
Seebensee.
Eibsee.
Ahornboden.
Vilsalpsee.
Lechtal.
Allgäu in allen Farben.
Es war ein Jahr voller „erster Male“.
Erster Schnee am Bike.
Erste langen Höhenmeter.
Erste richtig großen Berge.
Erste Flow-Momente,
noch ohne zu wissen,
dass ich sie irgendwann genau so nennen würde.
Dann kam der Sturz.
Hart.
Ein Cut, mitten im Warm-Up.
Eine Pause, die ich nicht wollte, aber akzeptieren musste.
Ich hätte auch sagen können:
„Okay, das war’s.“
Aber irgendwas in mir wollte zurück.
Wollte weiter.
Wollte es besser machen als vorher.
Und genau in diesem Gefühl
beginnt das,
was später Bock auf Flow werden sollte.
2025 – Ready to rumble, ready to Flow
2025 war das Jahr,in dem aus dem Warm-Up
ein echtes Ziel wurde.
Das Jahr,in dem ich nicht mehr nur gefahren bin,
sondern verstehen wollte, was ich da tue.
Der Fahrtechnikkurs bei TrailXperience:
Ein Gamechanger.
Der Moment, in dem ich gemerkt habe:
Ich will das nicht nur machen.
Ich will gut darin werden.“
Und danach kamen die Lehrgänge.
Erste-Hilfe.
Guide-Module.
Praxis.
Theorie.
Prüfungen.
Wochenenden voller Lernen, anstatt Wochenende voller Pause.
2025 war das Jahr, in dem ich begonnen habe, aus Leidenschaft Kompetenz zu machen.
Und als Bock auf Flow offiziell startete, war mir klar:
2024 war der Anfang.
2025 ist der Moment, in dem ich losgelassen habe.
Ready to rumble.
Ready to Flow.
Und wenn ich heute zurückblicke, dann weiß ich:
Das war nicht die Mitte.
Nicht das Ziel.
Nicht das Ende.
Es war der Startblock.
Der erste richtige Schritt auf einem Weg, der mich weiter trägt,
als ich jetzt schon sehen kann.
Und ich bin noch lange nicht fertig.
Vielleicht nie.
Und genau das ist mein Antrieb.
Weiter.
Immer weiter.
„Ein bisschen verrückt. Ziemlich ehrgeizig. Und immer mit Helm.“
Meine Geschichte
🚴♂️ Ohne Helm. Ohne Hirn.
Irgendwann mit 12 hat’s mich beim Radeln richtig zerlegt – ohne Helm.
Resultat: alles tat weh, inklusive Ego.
Seitdem? Nie wieder ohne. Punkt.
🏒 Vom Sattel in die Bande
Danach war das Bike erstmal out.
Streethockey im Ort war angesagt – dann kam der große Verein in der Stadt.
Der fließende Übergang zu Eishockey und Inlinehockey ließ nicht lang auf sich warten.
Und das Eishockey ist bis heute geblieben – meine Winter-Leidenschaft, wenn der Flow vereist ist.
😷 Corona kam. Und das Bike zurück.
Mitten in der Pandemie: günstiges Hardtail geschnappt, bisschen rumgerollt.
Und plötzlich: 114 Kilometer quer durchs Allgäu. Ohne Akku. Nur Wadenpower.
Der Spaß war zurück – und die Idee hat sich langsam reingefressen.
💼 Jobrad? Klingt harmlos. War’s nicht.
Dann kam dieses Jobbike-Angebot.
Klingt nach Excel-Tabelle, war aber der Startschuss in den Wahnsinn.
Mehr Höhenmeter, mehr Reichweite – mehr Flow.
Was als Feierabend-Ausgleich begann, wurde schnell mehr:
Kamera, Logo, Clips, Website – und irgendwann: Bock auf Flow.
🧍♂️ Meistens solo. Aber nie allein.
Ich fahr viel für mich. Nicht aus Prinzip – sondern weil ich dabei am meisten im Flow bin.
Aber es werden mehr. Immer mehr, die sagen:
„Ey, sag Bescheid – ich wär mal dabei!“
Und ganz ehrlich? Ich feier das.
💥 Der große Sturz
2024 hat’s mich nochmal ordentlich erwischt.
Was genau passiert ist? Kommt später.
Nur so viel:
Man merkt erst, wie sehr einem was fehlt, wenn man’s mal nicht mehr kann.
Und bis dahin gilt:
👉 Helm auf. Hirn an. Und los geht’s.
"Warum ich das hier mache"
oder "Bock auf mehr als nur Biken"
Warum ich das hier mache.
Es gibt Dinge, die macht man, weil man muss. Alltag, Pflicht, Job. Klar, das gehört dazu. Und manchmal funktioniert das sogar ganz okay.
Dann gibt es Dinge, die macht man, weil man sich interessiert. Man hängt sich rein, lernt was dazu, bleibt dran. Und wenn der Funke überspringt? Jackpot.
Aber dann gibt es da diese ganz anderen Dinge. Die, bei denen du nicht mehr auf die Uhr schaust. Die, die dich nach Feierabend nicht loslassen. Die, bei denen du sagst: "Verdammt, das bin ich!"
Genau da sind wir. Genau da ist Bock auf Flow.
Hier geht's nicht nur ums Biken. Nicht nur ums Filmen. Hier geht's um diesen einen Moment, wenn der Trail ruft, der Puls steigt, und du spürst: Das ist mein Ding.
Ich sitz nicht mehr einfach nur auf der Couch. Der Fernseher läuft nur noch zur Kulisse. Der eigentliche Film spielt auf meinem Laptop: neue Ideen, neue Slides, neue Videos, neue Pläne.
Ich hab schon vieles gemacht. Landschaftsgärtner gelernt. Zweimal durchgefallen. Drittversuch gerockt. Keine Jobs? Kein Thema. Metallbranche. Umschulung zum Zerspaner. Ohne Schule, nur mit Biss. Seit 25 Jahren: Sicherheitsdienst. Und jetzt? Jetzt zünd ich vielleicht die nächste Stufe.
Nicht, weil ich muss. Sondern weil ich richtig Bock drauf hab.
Läuft immer alles glatt? Sicher nicht. Kann sein, dass das Projekt nicht durch die Decke geht. Kann sein, dass ich auf die Schnauze fall. Aber dann steh ich da, mit Helm, Haltung und Herz, und sag: "Ich hab's versucht. Und verdammt nochmal, es hat sich geil angefühlt."
Was ich nicht will? Zusehen, wie jemand anderes meine Idee lebt. Oder später sagen: "Hätt ich doch nur..." Nee. Ich fahr los. Mit allem, was dazugehört.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und ich hab nicht nur Mut. Ich hab Flow.
// Rainer
"Der Moment, der alles veränderte"
Nicht geplant, nicht perfekt – und doch prägend.
Ein einziger Sturz, der mehr auslöste als nur ein paar blaue Flecken.
Was wirklich passiert ist und wie „Bock auf Flow“ daraus entstand – bald hier.
(Coming soon)
Und dann kam der Stein...
💥 Sturz bei 50 Sachen – und warum ich trotzdem weitergefahren bin
15. August 2024.
Erste größere EMTB-Tour gemeinsam mit einem Kumpel – sonst fahr ich ja meist allein. Aber diesmal: zusammen von Erkheim nach Lech am Arlberg. Ziel: die Runde Formarinsee – Spullersee. Klingt nach Postkartenidylle. Wurde aber eher ein Kapitel für „Behind the Flow – die harte Tour“.
Die Strecke vom Formarinsee runter Richtung Lech: asphaltiert, aber mit Tücken.
Ich war etwas zu schnell unterwegs, Kopf nicht ganz bei der Sache.
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und plötzlich rutscht das Vorderrad ins Bankett.
Da war dieser eine verdammte Stein.
Und zack – Salto. Ohne Vorwarnung. Ohne Gnade.
Ich lieg da. Spür sofort, dass die Schulter nicht mehr da sitzt, wo sie soll.
Mein Kumpel kommt angerannt und sagt:
„Ey, wir brechen ab. Das bringt doch nix mehr.“
Aber ich? Ich sag nur:
„Nee, ich seh’s nicht ein. Dafür fahr ich nicht so weit her – wir ziehen das durch!“
Also weiter. Zähne zusammengebissen, rauf Richtung Spullersee, dann retour nach Lech.
Als’s ans Bike verladen ging, ging plötzlich gar nix mehr – da kamen die Schmerzen.
Mein Kumpel musste übernehmen. Ich stand daneben, angelehnt am Auto, und hab versucht, halbwegs cool auszusehen.
Danach hab ich mich ans Steuer gesetzt – und bin selbst noch 2,5 Stunden heimgefahren.
Schön war anders. Aber aufgeben war keine Option.
Die Diagnose später: AC-Gelenksprengung Tossy III.
Operation mit Kirschnerdraht, drei Monate in der Schulter.
Und mein Helm? Innen an zwei Stellen gerissen.
Ohne den wär’s wohl nicht bei der Schulter geblieben.
Der kriegt jetzt keinen Ehrenplatz – aber Respekt hat er sich verdient.
Fünf Wochen später – Draht noch drin, Bewegungsfreiheit eingeschränkt – wieder aufs Bike. Alles in Absprache mit meinem Physio.
Klar: keine Trails, keine Höhenmeter, einfach nur Asphalt für 10 - 15km. Aber ich war zurück.
Unsicherheit war deutlich spürbar. "Wie reagiert die Schulter, wird sie halten?"
Doch es ging besser als erwartet - Kilometer für Kilometer.
Und im Dezember stand ich dann auch wieder im Tor beim Eishockeytraining.
Der Weg dahin war kein Sprint – aber auch kein Stillstand.
Rückblickend war’s ein Schlüsselmoment.
Ein Einschlag – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
Und mein Helm? Der hat mir vermutlich mehr als nur ein paar Kratzer erspart.
Und heute?
10 Monate später läuft mein Projekt „Bock auf Flow“ auf Hochtouren.
Ich habe eine eigene Homepage, regelmäßig Content auf Social Media – und der nächste Meilenstein steht an:
Ein Fahrtechnik-Kurs.
Nicht nur für mich. Sondern vielleicht als erster Schritt in Richtung Guide-Ausbildung.
Denn wer weiß – vielleicht fahr ich bald nicht nur für mich.
Sondern voraus.
„Mehr als nur ein Trail – es ist Therapie“
Und oft sind’s die besten Momente, die man gar nicht sucht – und trotzdem findet.
Dann stehst du da. Irgendwo im Nirgendwo. Auf ’nem Berg.
Kein Lärm. Kein Stress. Nur Stille. Und Natur.
Natur pur.
Und plötzlich wirst du eins mit ihr.
Das ist – wie ich sag – besser als jede verdammte Therapie.
Ein Moment, in dem die Zeit stillsteht.
Und alles andere…
wird einfach unwichtig.
Nur du.
Dein Bike.
Und die Natur – in ihrer reinsten Form.
Genau das ist es.
Genau deswegen fahr ich los.“
Was die Natur sagt, wenn du hinhörst
Demut und Respekt. Zwei ganz große Begleiter, die einem alles geben, wenn man es nur zulässt…
Mit dem nötigen Respekt und der nötigen Demut in der Natur unterwegs,
hörst du die Tiere sich unterhalten.
Eine Geräuschkulisse, welche in der schnellen urbanen Welt absolut verloren geht.
Wenn du genau diese Geräuschkulisse der Natur im Ohr hast, weißt du:
Jetzt in diesem Augenblick bist du eins mit der Natur, unbesiegbar und frei.
Eschach 2025 – Fahrtechnik, Feedback und Flow
Eschach 2025 – Fahrtechnik, Feedback und Flow
Was zwei Tage bewirken können…
Ein Wochenende im Allgäu – gebucht als Fahrtechnikkurs, erlebt als echter Meilenstein.
Klingt übertrieben? Fühlt sich aber genau so an.
Denn auch wenn ich seit über einem Jahr regelmäßig auf dem EMTB unterwegs bin, war dieser Kurs nochmal etwas ganz anderes.
Technik statt Tempo. Präzision statt „einfach runter“.
Und plötzlich ist da dieses Gefühl: Ich weiß, warum etwas funktioniert – und wie ich’s bewusst abrufen kann.
Wir haben geübt, analysiert, gelacht.
Vorderrad lupfen, Linienwahl, Gewichtsverlagerung in engen Kurven, Blickführung, Rampen, Wurzelfelder…
Manches war vertraut, manches ganz neu – aber alles hilfreich.
Ein Highlight: Die Trailabfahrt zum Abschluss.
S2, stellenweise durchaus anspruchsvoll.
Aber: Ich bin alles gefahren.
Keine Abstiege. Keine Zweifel.
Nur Fokus, Fahrt – und Flow.
Ein Satz der Trainerin bleibt hängen:
„Ich hatte noch nie eine Intermediate-Gruppe, die den Trail so runtergedonnert ist.“ 😄
Oder der Kommentar zur Linienwahl:
„Rainer, ich hab gar nicht gesehen, dass man da auch runter kann!“
Ich auch nicht – bis ich’s einfach gemacht hab.
Am Ende war’s nicht nur ein Kurs.
Es war ein Schritt nach vorn.
Ein Puzzlestück, das plötzlich vieles rund macht.
Vielleicht sogar der Startpunkt von etwas Größerem.
Denn wer weiß…
Vielleicht war das nicht nur „Training“ –
sondern der Anfang von Fahr mit Flow. 🟡
Hockey Meets Flow
Zwischen Vollkontakt und Flowmomenten
Wer mich nur als Biker kennt, ahnt vielleicht nicht, dass ich im Winter einer ganz anderen Leidenschaft nachgehe: Eishockey. Und zwar nicht als Zuschauer – sondern mit voller Montur, Maske und Schläger zwischen den Pfosten. Ich bin Goalie. Und das schon seit vielen Jahren.
Angefangen hat alles mit Streethockey im Ort, zusammen mit ein paar Kumpels. Schon damals hat mich die Position des Torhüters fasziniert – vor allem wegen der Ausrüstung. Irgendwann sprach mich jemand von einer Hobbymannschaft an: „Lust, mal aufs Eis zu kommen?“ Ich war 18, stand eher unsicher auf Schlittschuhen, aber mein Ehrgeiz war groß. Und Torhüter waren gefragt – also bekam ich die Chance.
Von Anfang an stand ich drei, vier, manchmal fünf Mal pro Woche auf dem Eis. Klar, anfangs war vieles mehr schlecht als recht. Aber je öfter du spielst, desto mehr lernst du. Einer der Trainer – selbst ein ehemaliger Ligaspieler – nahm sich immer wieder Zeit für mich. Er gab mir Tipps, schimpfte, pushte, forderte. Ich wuchs an der Aufgabe.
Später kam im Sommer das Inlinehockey dazu – Regionalliga Bayern. Die dritthöchste Liga. Dort traf ich auf Gegner mit extrem hohem Niveau. Ehemalige Profis. Und ich? Ich musste einfach bestehen. Und das habe ich – durch Einsatz, Biss und Leidenschaft.
Bevor ich zum Eishockey kam, hatte ich vieles ausprobiert: Fußball, Handball, Basketball, Badminton... aber nichts hat mich so gepackt wie dieser Sport. Die Geschwindigkeit, die Intensität, die Verantwortung. Ein Fehler – und es klingelt. Aber genau das liebe ich.
Heute ist es wie beim EMTB: Ich bin auf der Suche nach diesem ganz besonderen Flow. Im Sommer auf dem Bike, im Winter auf dem Eis. Zwei völlig unterschiedliche Welten – und doch geben sie mir das Gleiche: Abschalten. Frei sein. Voll im Moment leben.
🧊 Eishockey = Energie, Adrenalin, Verantwortung
🌄 EMTB = Freiheit, Fokus, Flow
Und ich? Ich bin mittendrin.
Safety First
Deine Sicherheit ist kein Extra, sondern die Basis. Nur wer auf sich achtet, kann Höhenmeter sammeln – und echten Flow erleben
Safety first
Flow heißt für mich: genießen, abschalten, Grenzen spüren.
Aber Flow heißt nicht: blind riskieren.
Gerade allein am Berg, bei Nebel und leeren Trails, gilt für mich ein klarer Grundsatz:
👉 maximalen Spaß, aber nicht zu jedem Preis.
Dabei geht es mir nicht darum, jedes Risiko auszuschließen – Risiko gehört zum Mountainbiken dazu.
Aber: ich hab keinen Bock, zu übertreiben und dadurch den nächsten Unfall mitzunehmen.
Darum halt ich auch mal an. Schiebe ein Stück. Sortiere mich neu.
Denn lieber komme ich gesund zurück – mit Content, Erinnerungen und ’nem breiten Grinsen –
als dass mich irgendwer unten aus der Wand holen muss.
Wenn der Flow zur Musik passen muss 🎶
„Ein Video hochladen, das ist doch schnell gemacht.“
Dachte ich auch mal. Die Wahrheit: Es steckt viel mehr dahinter.
Bevor ein Clip online geht, gibt’s immer ein paar kleine Baustellen:
– Schneiden: den richtigen Moment finden, Länge anpassen, Übergang setzen.
– Texte: Beschreibung, Cover, Overlay – jedes Wort soll sitzen.
– Musik: oft das größte Problem. Was, wenn gerade nichts läuft, das zum eigenen Geschmack oder zur Stimmung passt?
Dann klickt man sich durch endlose Playlists, testet Sounds, verwirft Ideen – und merkt,
wie zermürbend es werden kann.
Aber genau das gehört dazu.
Denn wenn Bild, Text und Musik endlich zusammenfinden, wird aus einer Aufnahme mehr als nur ein Video. Dann wird es Flow.
„Wie alles Fahrt aufgenommen hat“
Jeder Anstieg, den ich bisher gefahren bin, fühlt sich im Vergleich fast klein an – gegen das, was Bock auf Flow inzwischen geworden ist. Die Höhenmeter summieren sich, aber die Größe des Projekts ist längst darüber hinausgewachsen.
Dabei wollt ich doch nur ein bisschen durch die Alpen radeln. Einfach raus, Berge hoch, Trails runter. Und plötzlich steh ich hier – mit Logo, Website, Community, ersten Partnern und einem Weg, der viel größer ist, als ich je gedacht hätte.
Die Alpen bleiben mein Flow, das Herz von allem. Aber drumherum wächst Schritt für Schritt ein ganzes Projekt. Mit jeder Tour, jedem Like, jedem Kurs. Es entwickelt sich weiter – und trägt mich mit.
Wie Wasser, das sich seinen Weg bahnt: Mal ruhig, mal reißend, immer zielstrebig. Und wenn Wasser will, dann findet es auch seinen Weg – bis es sein Ziel erreicht.